Marktgemeinde Kaltenleutgeben

2391 Kaltenleutgeben

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Aktuelles

Info für den November

  • SIZ Wallner ©
Liebe OrtsmitbewohnerInnen!

Der Winter kommt und viele von uns denken bereits an den ersten Pulverschnee, traumhafte Winterlandschaften in gleisender Sonne, aber auch an einen gemütlichen „Einkehrschwung“ nach erfüllten Stunden in der Natur. Zahlreiche Spielarten zur sportlichen Betätigung warten auf alle Sportbegeisterten. Denken wir dabei z. B. an Alpin-Skifahren auf Pisten bis Varianten oder Freeriden, an den Touren-Skilauf, Snowboarden, aber auch an Schneeschuhgehen, Skilanglaufen und Rodeln.

Um von allen diesen „Abenteuern im Schnee“ unfallfrei und erfüllt mit Freude zurück zukehren gibt es Regeln, die helfen Unfälle zu vermeiden. Viele dieser Regeln gelten generell für alle Wintersportarten, andere nur im speziellen Falle und manche Aktivität setzt eine fundierte Ausbildung, das notwendige Können und Erfahrung voraus. Heute möchte ich einige Tipps, für das Skifahren im Bereich präparierter Pisten geben!

Vor Saisonbeginn:

Ausrüstung prüfen, u.a. Skibindung in Abstimmung mit Skischuhen, Skistöcke (Schlaufen,Spitzen), Laufflächen ausbessern, wachsen, Kanten schleifen, wer Helm trägt, auf Schäden prüfen und Materialermüdung beachten.

Bei Skibrillen/Sonnenbrillen darauf achten, dass diese UV-Licht absorbieren. Für Bekleidung gelten eigene Erfahrungswerte und die Beratung durch den Fachhandel.

Vor der Bergfahrt:

Informationen über Wetter einholen, Pistensperren beachten, letzte Abfahrt planen, z. B. wegen Skibus, Betriebszeiten Lifte wegen Rückkehr ins Ausgangstal berücksichtigen.

Vor der ersten Abfahrt:

Kurzer Ausrüstungscheck; Schnallen Skischuhe zu, Bindung okay, Stockschlaufen passen,Brille auf, für Helmträger-Sitz prüfen!

Und nun – Aufwärmen (geht auch sehr gut mit bereits angeschnallten Skiern). Rund 5 Minuten reichen, um alle notwendigen Muskeln aufzuwärmen bzw. Sehnen zu dehnen und um Gelenke zu mobilisieren. Man beginnt mit Übungen für die Beine setzt mit Rumpfübungen fort und endet in Bereich des Nackens wobei man natürlich Oberkörper, Arme, Hände und Finger nicht vergessen darf. Die Übungen sollten auch am Ende eines Aktivtages, vielleicht noch im Skistall gemachte werden. Wer dies Berücksichtigt verringert sein Verletzungsrisiko erheblich und erspart sich einen Muskelkater!

Auf geht`s, ein schöner Skitag wartet:

Für ein ungetrübtes Skivergnügen gelten Pistenregeln die vom Internationalen Skiverband (FIS) erarbeitet wurden. Diese „10 Gebote der Pisten“ findet man in fast allen Skigebiete im Bereich der Aufstiegshilfen vielfach veröffentlicht und auf den Pisten/Liftplänen aufgedruckt. Ein Punkt daraus ist besonders wichtig und zwar die Ausweispflicht. Diese besagt, dass im Falle eines Unfalles egal ob Zeuge oder Beteiligter die Personalien anzugeben bzw. zu erfassen sind, d.h. Ausweis immer mitführen. Das gilt auch für Mitgliedskarten für Mitglieder von allen Alpinen Vereinen (OEAV, TVN, ÖTK, ÖSV, u.a.) die eine Berge/Unfallversicherung anbieten.

Abschließend möchte ich alle Eltern darauf hinweisen, dass in N.Ö. für Kinder bis zum 15. Lebensjahr eine Helmpflicht besteht. Natürlich sollte sich das Tragen des Helmes bei Kindern nicht nur auf unser Bundeland beschränken. Für Erwachsene gibt es keine Helmpflicht, jedoch wird vielseits das Tragen nachdrücklich empfohlen, hier gilt die Eigenverantwortung!

Ich hoffe, dass meine Ausführungen ein wenig mithelfen können um mit schönen Eindrücken einen erfüllten, erlebnisreichen Skitag zu beschließen. Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Advent, schöne Festtage, einen guten Rutsch und allen Skibegeisterten optimale Schneeverhältnisse.

HLM Hans Wallner e.h. Zivilschutzbeauftragter/Ortsleiter der Marktgemeinde Kaltenleutgeben Nicht vergessen -

Zivilschutz ist nie zu viel Schutz!

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