Marktgemeinde Kaltenleutgeben

2391 Kaltenleutgeben

Hauptstraße 78

02238 71213

Aktuelles

„ Black-out“ – ein reales Scenario!"

  • Mobiler Infopoint ©
Eine Sturmfront zog in der letzten Nacht von Westen kommend über Österreich und erreichte seine Spitze in Großraum Wien. Für die nächsten Stunden wird eine neuerliche Sturmfront unsere Landesteile erreichen. Neben Elementarschäden ist mit längeren Stromausfällen, einem sog. „Black-out“ zu rechnen.
So oder ähnlich könnte eine Meldung, die uns über die Medien erreicht, lauten!

Wären Sie darauf vorbereitet?

Die Annahme ist mehr als realistisch, gab es doch in den letzten 3 Monaten zumindest 3 großräumige Stromausfälle in Europa (Dez.- Norwegen, Jän.- Italien und Anfang Februar in Frankreich). Ganz zu schweigen von der USA wo 2003, 50 Millionen Menschen mehrere Tage ohne Strom waren und der Notstand ausgerufen wurde. Die Nationalgarde musste öffentliche Gebäude, Banken, Pharma-Betriebe und Supermärkte mir Waffengewalt, vor Übergriffen schützen! Nach Studien des Österr. Bundesheeres würde ein rd. 24 stündiger Stromausfall folgendes bewirken:

 • Ausfall von Systemen, die elektrische Leistungen direkt umsetzen, wie z. B. öffentliche Beleuchtung und die Versorgung privater Haushalte, was die Unfallgefahr und die Kriminalität schlagartig begünstigen würde!

• Ausfall von Aufzügen, Elektr. Verkehrsmittel (S-Bahn, Bim, U-Bahn….), Ausfall von Ampeln und Verkehrsleitsystemen…….

• Ausfall der Wasserversorgung, aber auch teilweise der Entsorgung

• Ausfall von Heizungen, Heizungssteuerung und Heizungskreisläufen, Tankstellen,

• Ausfall von Computernetzen, Bankomaten, Kassensysteme in Einkaufsmärkten, Telefon und etwas später auch von Funk und Alarmsysteme Daraus ergibt sich die logische Erkenntnis, dass lebenswichtige Bereiche nicht mehr funktionieren bzw. zusammenbrechen, wie z.B.:

• Versorgung mit Trinkwasser

• Versorgung mit Lebensmittel

• Aufbereitung von Speisen

• Ausfall der Telekommunikation und der persönlichen Mobilität

• Verlust des Vertrauens in den Staat und die lokale Verwaltung.

 Die erwähnte Studie hält fest, dass bei einem Stromausfall von NUR 24 Stunden(!) der Staat und die Gesellschaft nicht mehr konfliktfrei funktionieren würde! Die Schlussfolgerung und die damit verbundene Umsetzung die sich daraus ergibt ist für mich klar:

• Exakte und durchdachte Alarmpläne auf Gemeindeebene •

 Funktionierende Örtliche Einsatzleitung (ÖEL)

• Plan für die Umsetzung von Notmaßnahmen ( Bevölkerung, Hilfs,- Blaulicht-Organisationen…..)

• Nachdrückliche Motivation aller Bewohner unseres Ortes, die Eigenvorsorge und die Vorratshaltung im eigenen Haushalt für sich und die ganze Familie und vielleicht auch für den ev. hilfsbedürftigen Nachbarn , sicherzustellen. Dabei nicht auf die Versorgung der Haustiere vergessen.

 Auf den Internet-Seiten des N.Ö.-Zivilschutzverbandes: www.noezsv.at finden Sie alles über den „ Krisenfesten Haushalt“. Natürlich können Sie mich auch persönlich ansprechen oder telef. kontaktieren: Handy: 0676-330-69-78.

Der heutige Artikel sollte mit Sicherheit keine Angst erzeugen, sonder auf eine „lauernde Gefahr“ hinweisen, die es gilt bewusst zu machen. Gefahren die man kennt und auf die man Vorbereitet ist verlieren so ihre geballte Wirkung und schaffen die Möglichkeit sie gut zu bewältigen. Wie im letzten Amtsblatt angekündigt wird demnächst das Gremium des sog. „K-Kreises-Kaltenleutgeben, welches die Aufgabe hat den Katastrophen-Schutzplan unserer Markgemeinde zu überarbeiten, seine Arbeit aufnehmen. Die Arbeiten sollten bis zum Früh-Herbst abgeschlossen sein und bilden die Grundlage zur Umsetzung weiterer Maßnahmen für eventuelle „Großschadens-Ereignisse“, wie z. B. auch für ein „ Black-out“! Mit der abschließenden Bitte die Eigenverantwortung ernst zunehmen, verbleibe ich bis zum nächsten mal mit herzlichen Grüßen.

Ihr Leiter des Sicherheitsinformationszentrums,

HLM Hans Wallner e.h.

« zurück