Marktgemeinde Kaltenleutgeben

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Aktuelles

Tätigkeitsbericht Zivilschutz 2011

  • SIZ Wallner ©
Neben der regelmäßigen und zur Routine gewordenen Tätigkeit im Bereich PR, Homepage FFK und SIZ sowie der Teilnahme an div. Tagungen und der Arbeiten am Katastrophen-Schutzplan u.a.m. stand für mich das Jahr 2011 unter 3 Schwerpunkten:

- Super-Gau des AKWs in Fukushima/Japan
- Fortbildung und Übung
- Vorarbeiten für den sog. K-Kreis-Kaltenleutgeben

Bei Fukushima genügte eine kurze Kontaktaufnahme mit der Gemeindeverwaltung um für den Bedarfsfall vorbereitet zu sein. Hier half uns natürlich auch die Übungsannahme, der letzten Übung der örtlichen Einsatzleitung (ÖEL).

Auch waren wir einer der Ersten die lfd. die aktuellen Strahlenmesswerte auf die Homepage der FFK und des SIZ stellten und damit für alle interessierten bzw. besorgten Mitbürger zugängig machten. Dafür erhielten wir auch eine Anerkennung durch die N.Ö. Landesleitung des ZV übermittelt, was mich für Kaltenleutgeben sehr freute. Klar ist, dass Europa bei diesem Super-Gau nur durch die Entfernung von rd. 10.000 Kilometer ohne nachhaltigen Schaden davon gekommen ist. Bei einem ähnlichen Schadensfall, z.B. in Tschechien oder in der Slowakei wären wir in der Evakuierungszone II gelegen!

Zum Thema Fortbildung besuchte ich gemeinsam mit Vzbgm., Amtsleiter Peter Fuchs einen 2-tägigen Kurs zum Thema Krisen-und Katastrophenmanagement, weiters die N.Ö.-Katastrophen-Schutztagung gemeinsam mit Kdstv., HBI Kurt Raitmar, wo wir u.a. ein Kurzreferat zum Thema: Erdbeben in Ostösterreich – „die unterschätzte Gefahr“, hörten. Mitte Dezember nahm ich als Gast an einer Stabsübung der BHs Krems und Melk in der Landes-Einsatzzentrale in Tulln teil und zwar in der Funktion S5 (Öffentlichkeitsarbeit). Die gewonnenen Erkenntnisse werden, abgewandelt auf unsere Notwendigkeiten, auch in die Arbeit der ÖEL einfließen. D.h. die nächste Übung wird der Einrichtung eines Stabes lt. Vorgabe des BM f. Inneres, dienen.

Der dritte Schwerpunkt war für mich die Vorarbeit für die Arbeit des sog. K-Kreises-K. Hier bei geht es z.B. um die Erarbeitung eines realistischen Bedrohungskataloges, der als Grundlage für die Tätigkeit des K-Kreises dienen soll. Dieses Gremium, welches vom Bgmst. ernannt und einberufen wird, hat die Aufgabe, die realen Bedrohungsbilder für unsere Gemeinde zu bewerten. Die Ergebnisse daraus werden gegebenenfalls in Alarmplänen erfasst und in den Kat.-Plan der Gemeinde aufgenommen. Die Arbeiten dafür werden, lt. Vorgesprächen, demnächst starten und sollen bis Mitte Okt./Anfang Nov. 2012 abgeschlossen sein.

Der Korrektheit wegen möchte ich festhalten das 2 Punkte aus den Vorhaben 2011 nicht erledigt wurden. Zum einem wurde die Sirene am Halter-Haus nicht übersiedelt da dafür keine unbedingte Notwendigkeit bestand. Auch die geplant Übung der ÖEL wurde, im Hinblick auf die Neustrukturierung des Stabes, verschoben.

Dies der Kurzbericht meiner Arbeit 2011 und nun ebenso kurz die Vorschau auf 2012.

Vorschau Zivilschutz 2012

Routinearbeiten wie bisher weiterführen, dazu gehören u. a. die Bereiche PR, einschl. Homepage, Kontakt zur Bezirksleitung, angefragte Hilfestellung für andere Ortsstellen etc.

 

  • Arbeiten im und für den K-Kreis-Kaltenleutgeben 
  • Fortbildung, u.a. Besuch Modul II für K.- K.- Management 
  • Erstellen des neuen digitalen Kat.- Planes gemeinsam mit Amtsleiter Peter Fuchs 
  • Übersiedlung der Sirene Halter-Haus, wegen besserer Hörbarkeit am neuen, bereits vorbereiteten Standort 
  • Übung der ÖEL – Errichtung der Stabsstellen (lt. SKKM des BM f. Inneres) 

 


Zum Schluss wiederhole ich eine bereits seit mehreren Jahren geäußerte Bitte an die Gemeindeverantwortlichen:

 

  • Adaptierung des Gemeinde-Sitzungssaales für die Erfordernisse als Einsatz-Leitstelle mit bereits bekannten Investitionen (u.a. Beamer……) 
  • Wunsch – Ankauf eines Digital-Funkgerätes für die ÖEL, welches im Bedarfsfall auch im Feuerwehrdienst verwendet werden kann. (Für diese Anschaffung gibt es Landesförderungen!!!) 

 

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die mir geholfen haben meinen Verpflichtungen nachzukommen, vor allem beim gesamten Kommando unserer Wehr, bei Amtsleiter und Vzbgm. Peter Fuchs, allen Gemeindemitarbeiter einschl. den Mitarbeitern des Bauhofes (bei Rep. der Sirene Martinsklause) und ausdrücklich bei Kam. Michael Wagner für die prompte Gestaltung der Zivilschutz-Seiten auf der FFK-Homepage.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Kam. Martin Heider und Jürgen Götz, die eine Personalreserve darstellen und jederzeit bereit sind mir in ZV-Angelegenheiten, zu helfen. Hier möchte ich einen Appell an alle unser FF-Mitglieder anschließen: jeder der sich für die Thematik Zivilschutz näher interessiert, ist herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Ich würde mich darüber sehr freuen!

Das war der Jahresbericht 2011 und die Vorschau für das heurige Jahr.

Ich danke für Euer/Ihr Interesse.

HLM Hans Wallner e.h. (Zivilschutzbeauftragter / Ortsleiter der Marktgemeinde Kaltenleutgeben)

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