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Achtung Lawinengefahr

Lawinen donnern nicht aus heiterem Himmel ins Tal. Lawinengefahr entsteht aus der Wechselwirkung von natürlichen Faktoren wie Gelände, Neuschneemenge, Wind, Schneedeckenaufbau und Temperatur.

Gelände
Die Lawinengefahr steigt mit zunehmender Hangneigung. Die meisten Lawinen gehen auf Hängen mit einer Neigung von 30° ab. Schattenseitige Hänge sind häufiger lawinengefährdet als Sonnenhänge.

Neuschnee
Bei großer Neuschneemenge steigt die Lawinengefahr. Kritisch ist der erste schöne Tag nach dem Schlechtwetter.

Wind
Bei Wind wird der Schnee in Windschattenhängen abgelagert. Mulden und Rinnen werden mit Schnee gefüllt. Triebschneeablagerungen sind oft durch Schneewechten erkennbar.

Schneedecke
Schwache Schichten können den auftretenden Scherkräften oft nur ungenügende Festigkeit entgegensetzten.
Geringe Schneehöhe bedeutet NICHT geringe Lawinengefahr !!!

Temperatur
Tiefe Temperaturen nach Neuschneefällen können die Verfestigung der Schneedecke verzögern. Steigende Temperaturen fördern längerfristig die Verfestigung der Schneedecke, kurzzeitig vermindern sie die Festigkeit der Schneedecke.
Der typische Lawinenhang ist steil, schattig und gefüllt mit Triebschnee.

LAWINEN-INFORMATION
Informieren Sie sich daher eingehend, bevor Sie zu einer
Skitour aufbrechen. Beachten Sie den Lawinenlagebericht.
Lawineninformation gibt es unter:
Internet: http://www.lawine.ktn.gv.at
Tonband: 050536-1588
Teletext: ORF Seite 615
Beratung: 0664-6202229


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