Durch Schneeverwehungen werden:
- Verkehrswege unpassierbar
•· Menschen mit ihren Fahrzeugen eingeschneit
•· Gemeinden, Ortsteile und Einzelgehöfte von der Außenwelt abgeschnitten
Die Ver- und Entsorgung ist für einige Zeit nicht möglich (medizinische Versorgung, Lebensmittelzulieferung, Abholen der Milch usw.). Durch Schäden an elektrischen Freileitungen (Stromausfall) kann es zu weiteren Versorgungsschwierigkeiten kommen (Wasserpumpen, Heizung, Melkmaschinen, Pumpanlagen).
Betriebe und die Landwirtschaft sind bei einem Stromausfall und bei extremer Kälte besonders gefährdet
Selbstschutz-Tipps für die Familie
Damit die Auswirkungen bei einer Schneekatastrophe zu keiner Bedrohung für die Menschen wird, sollte:
- jeder seinen Haushalt krisenfest machen
(Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel, Ersatz bei Stromausfall, alternative Kochgelegenheit und Heizung)
•· jeder die besonderen Gefahren für Kinder (eigene Entscheidung der Eltern, die Kinder bei kritischen Wettersituationen nicht in die Schule schicken; wenn ja, auf entsprechende Kleidung achten, damit das Kind keine Erfrierungen erleidet u.a.) beachten
•· jeder sein Fahrzeug für die Fahrten im Winter (Bereifung, Ketten, ausreichend Treibstoff, warme Kleidung, Decken u.a.) ausrüsten
•· jeder überlegen wie er sich bei einem Verkehrszusammenbruch verhalten soll
- Freihalten des Auspuffs wenn der Motor läuft, da sonst Vergiftung durch die Abgase droht,
- mehrere Personen in ein Fahrzeug, um Treibstoff zu sparen,
- Treibstofftank nicht total entleeren, damit das Fahrzeug noch fahrfähig bleibt
•· - u.a.)
Bei oder nach starken Schneefällen sollten unnötige Fahrten mit dem Auto vermieden werden. Die Schneeräumung der öffentlichen Straßen und Plätze wird von den Organen des Straßenerhaltungsdienstes nach Dringlichkeit durchgeführt.
Objekte mit Flachdächern sollten unbedingt auf die Belastbarkeit überprüft (lt. ÖNORM max. 120 kp/m2) und gegebenenfalls freigeschaufelt werden.
Ihr Zivilschutzbeauftragter Stehlik Peter
Marktgemeinde Eichgraben