Willkommen auf der Sicherheits-Homepage der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan!Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Sicherheit, aktuelle Tipps zur Unfallverhütung und Gemeindeberichte. Zusätzliche Beiträge und Artikel haben wir unter "Sicherheit von A-Z" für Sie vorbereitet.
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Aktuelles

Vorsicht beim Pilze sammeln!

  • Knollenblätterpilz giftig ©
Nur eine gute Kenntnis der Pilze schützt vor Giftpilzen. Es gibt keine allgemein gültigen Faustregeln! Es ist auch ein Irrtum, zu glauben, dass ein von Tieren angefressener Pilz auch für Menschen genießbar ist! Deshalb: Die wichtigsten Giftpilze sollte man genau kennen!

Überhaupt sollen nur jene Pilzarten für den Genuss mitgenommen werden, die man eindeutig kennt. Durch verschiedene Entwicklungsstadien, trockenes oder feuchtes Wetter und unterschiedliche Standorte können Pilze allerdings sehr verändert aussehen.

Gesammelt werden sollen nur gesunde, frische und vollständige Pilzfruchtkörper. In alten oder stark madigen Pilzen können schon Eiweiß-Zersetzungsprozesse stattfinden, durch die normalerweise gut bekömmliche Pilze giftig werden.

Pilze sollten nicht im Plastiksackerl transportiert werden: durch den Luftabschluss kommt es rasch zur Fäulnis und dadurch zur Bildung von Giftstoffen! Gut geeignet zum Sammeln sind ein Papiersack, ein Korb o.ä.

Pilze sollten gleich verarbeitet oder nur kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Pilzgerichte wenn möglich nicht aufwärmen. Ausnahme: Gleich nach der Zubereitung eingefrorene Pilzspeisen.

Im Zweifelsfalle hilft die Pilzberatungsstelle, nicht eindeutig erkannte Pilze zu bestimmen. Dazu soll der ganze Fruchtkörper vorhanden sein.

Pilze im Internet

www.wien.gv.at/ma59/pilze
www.pilzepilze.de
www.pilzfinder.de
www.pilzgalerie.de


Erste Hilfe bei Pilzvergiftungen:

• Die Symptome einer Pilzvergiftung treten je nach Art der genossenen Pilze nach wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden auf.

• Oft sind die ersten Anzeichen: Übelkeit, Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen, Halsbrennen, Brechreiz und Erbrechen, Durchfall und Fieberschübe.

• Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung muss sofort ein Arzt gerufen oder die unverzügliche Einlieferung in ein Krankenhaus veranlasst werden.

• Rettung Notruf 144

• Man sollte sich niemals selbst ans Steuer eines Autos setzen, denn bei vielen Pilzvergiftungen kann es zu Ohnmachtsanfällen kommen.

• Wenn der/die Vergiftete ansprechbar ist, sollte durch mechanische Reize (Finger in den Hals) oder Trinken von lauwarmen Salzwasser Erbrechen ausgelöst werden.

• Keinesfalls Alkohol, Milch oder Rhizinusöl verabreichen!

• Nach Möglichkeit alle Pilzreste, das Erbrochene und auch eine Stuhlprobe aufbewahren. Fachleute können daraus Rückschlüsse auf die gegessenen Giftpilze ziehen und so eine rasche Therapie möglich machen.

• Der/die Vergiftete muss, wenn es noch möglich ist, genau befragt werden:

- Wo wurden die Pilze gefunden?
- Wie haben sie ausgesehen?
- Wie wurden sie aufbewahrt?
- Was glaubt der/die Erkrankte, gegessen zu haben?
- Wann wurde welche Menge gegessen?
- Wie wurde die Mahlzeit zubereitet?
- Was wurde dazu getrunken?
- Welche Krankheitssymptome gab es bereits?
- Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden bereits durchgeführt?

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