Willkommen auf der Sicherheits-Homepage der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan!Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Sicherheit, aktuelle Tipps zur Unfallverhütung und Gemeindeberichte. Zusätzliche Beiträge und Artikel haben wir unter "Sicherheit von A-Z" für Sie vorbereitet.
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Aktuelles

Giftige Pflanzen

  • Engelstrompete ©
Was Erwachsenen kaum jemals einfallen würde – bei Kindern kommt´s oft vor: Sie „kosten“ Zimmerpflanzen. Aber was so natürlich, so grün und gesund aussieht kann durchaus ungesund und giftig sein. Sie werden sich wahrscheinlich wundern, wie viele beliebte „Haus- und Hofpflanzen“ Kindern gefährlich werden können. Achten Sie beim Kauf von Zimmerpflanzen wie auch bei der Anlage Ihres Blumengartens darauf, nur ungiftiges Grün einzusetzen. Erklären Sie dem Blumenhändler oder Gärtner genau, was Sie mit den Blumen oder Sträuchern vorhaben, lassen Sie sich beraten. Giftige Zimmerpflanzen:

Sehr stark giftig: Dieffenbachie, Engelstrompete, Kolbenfaden

Stark giftig: Amaryllis, Bowiea, Meerzwiebel, Oleander, Prachtlilie, Wunderstrauch, Wüstenrose

Giftig: Azalee, Alpenveilchen, Becherprimel, Fensterblatt, Korallenbäumchen, Riemenblatt, Weihnachtsstern

Schwach giftig: Aronkelch, Bogenhanf, Efeutute, Flamingoblume, Gummibaum, Philodendron, Skimmie, Zimmerfarne

Giftige Garten- und Wildpflanzen:

Aronstab, Bilsenkraut, Brechwurz, Christrose, blauer Eisenhut, roter Fingerhut Giftsumach, Goldlack, Herbstzeitlose, Gartenschierling, Gefleckter Schierling, Goldregen, Lebensbaum, Nachtschatten, Nieswurz, hoher Rittersporn, Stinkwacholder, Seidelbast, Stechapfel, Virginischer Tabak, Tollkirsche, Tollkraut Wasserschierling, Wunderbaum etc.


Harmlose oder weitgehend ungiftige Gartenpflanzen:

Berberitze, Bergpalme, Blutpflaume, Dattelpalme, Deutzie, Dreimasterblume, Falscher Jasmin, Felsenbirne, Feuerdorn, Fiscusarten, Feigenbaum, Flammendes Kätchen, Flieder, Fuchsie, Gänseblümchen, Geranie, Gloxinie, Grünlilie, Gummibaumarten, Hagebutte, Hartriegelarten, Hibiskus, Howeia-Palme, Judenkirsche Kapuzinerkresse, Kornelkirsche, Lampionblume, Maulbeeren, Mehlbeeren, Osterkaktus, Pantoffelblume, Pelargonie, Pfeifenstrauch, Pfeilwurz, Rosen, Rotdorf, Sanddorn, Schlehe, Stiefmütterchen, Usambaraveilchen, Veilchen, Wachsblume, Weihnachtskaktus, Weißdorn, Zierkirsche, Zierpflaume, Zierquitte.

Maßnahmen bei Vergiftung durch Pflanzen:

• Ist der Vergiftete ohne Bewusstsein oder ist das Gift unbekannt, ist sofort die Rettung zu rufen! RETTUNG NOTRUF 144
• Sicherstellung von Pflanzenmaterial, das zur Identifizierung beitragen kann.
• Versuchen Sie herauszufinden, welche Menge und welche Teile (Beeren, Samen, Blätter etc.) eingenommen wurden.
• Keine Gabe von fetthaltigen Getränken (Milch, Rizinusöl o.ä.)
• Keine Gabe von alkoholhältigen Getränken!
• Keine Gabe von Kochsalzlösung!
• Ansonsten ist die Zufuhr großer Flüssigkeitsmengen aber angebracht.
• Darüber hinaus ist im häuslichen Bereich allenfalls die Gabe von Medizinalkohle zu empfehlen. Sie wird im schlimmsten Fall nutzlos sein, aber keine schädlichen Nebenwirkungen haben.
• Nur wenn der Vergiftete ansprechbar ist, darf Erbrechen herbeigeführt oder Flüssigkeit eingeflößt werden. Erstickungsgefahr! Kinder zum Erbrechen in Bauchlage über ein Knie legen.
• Erbrechen darf nicht ausgelöst werden bei Vergiftungen, die länger als 4 Stunden zurückliegen.
• Ist der Vergiftete bei Bewusstsein und das Gift bekannt, gibt die VERGIFTUNGSINFORMATIONSZENTRALE in Wien, Tel. 01/4064343, Auskunft über das Ausmaß der Gefahr und die richtigen Maßnahmen.


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