Willkommen auf der Sicherheits-Homepage der Marktgemeinde Obervellach! Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Sicherheit, aktuelle Tipps zur Unfallverhütung und Gemeindeberichte. Zusätzliche Beiträge und Artikel haben wir unter "Sicherheit von A-Z" für Sie vorbereitet.

Aktuelles

SKISICHERHEIT IST EINE FRAGE DER EINSTELLUNG

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90 Prozent aller Verletzungen auf Österreichs Pisten sind die Folge von Einzelstürzen. Die häufigsten Unfallursachen sind überhöhte Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung und Fahrfehler. Jeder zweite Skifahrer ist mit einer falsch eingestellten Bindung unterwegs. So fordert der weiße Rausch jährlich etwa 90.000 Verletzte auf Österreichs Pisten.

Sicherheitstips für Skifahrer und Snowboardfreaks
"Der einzelne Skifahrer oder Snowboarder kann selbst am meisten für seine Sicherheit tun. Denn die Pisten und Lifte in Österreich haben einen hohen Sicherheitsstandard. Wenn man nicht über seine Verhätlnisse fährt, die Pistenregeln beachtet und eine gut gewartete Ski- bzw. Snowboardausrüstung hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, einen erholsamen und aufbauenden Skiurlaub zu erleben, groß. Sicherheit auf der Piste ist eine Frage der Einstellung", sagt Dr. Rupert Kisser, der Leiter des Institutes SICHER LEBEN.



Tips für sicheren Pistenspaß



* Nie in gesperrte Hänge einfahren, denn Lawinengefahr ist Lebensgefahr! Warnschilder und Hinweistafeln sind keine Bevormundung, sondern ein Sicherheitsservice. Ohne alpinistische Kenntnisse bzw. ohne erfahrene Begleitung ist jeder Tiefschneehang kompromißlos zu meiden.



* Nicht nur Autos brauchen eine jährliche Wartung, sondern auch Skibindungen. Der Check vom Fachmann mit einem elektronischen Kontrollgerät ist für sicheren Pistenspaß unerläßlich. Selbst die teuerste Bindung kann nicht vor Verletzungen schützen, wenn sie falsch eingestellt ist.



* Mit Gymnastik, Joggen etc. bereitet man den Körper ideal auf das Pistenabenteuer vor. Wer mit einem bürosesselgeschwächten Körper Skifahren oder Snowboarden geht, dem sind gemütliche, lockere Abfahrten zum Einfahren besonders zu empfehlen.



* Bei kontrollierter Geschwindigkeit kann man auch bei Fehlern anderer rechtzeitig ausweichen oder stehenbleiben. Die Fahrlinie der vorderen Skifahrer oder Snowboarder ist immer zu respektieren.



* Anhalten nur am Pistenrand oder an übersichtlichen Stellen. Vor dem Anfahren oder Queren nicht auf den Blick nach oben vergessen.



* Ermüdungszeichen sind ernst zu nehmen. Besser früher und gemütlich abfahren, als die Liftkarte um jeden Preis auszunützen.



* Alkohol vermindert das Reaktions- und Koordinationsvermögen und ist kein Freund der Berge.





Spezielle Tips für Snowboardfreaks



* Bei Sturzgefahr (vorwärts) den Körperschwerpunkt möglichst tief legen und den Aufprall mit den Fäusten, nicht mit den Fingern abfangen. Nach der Bodenberührung sofort versuchen, die Unterschenkel ans Gesäß zu ziehen, damit das Brett aus dem Schnee freikommt und Schaufel oder Heck nicht einstechen. Bei Stürzen nach rückwärts den Rücken rund machen und das Kinn und die Knie zur Brust geben.



* Die Gefahr von Verletzungen der Sprung-, Knie-, Hand- und Schultergelenke kann durch entsprechende Gymnastik und Stretching deutlich verringert werden.



* Anfänger, die noch nicht auf eine bestimmte Beinstellung eingefahren sind, sollten das schwächere schonungsbedürftigere Bein nach hinten stellen, da das vordere Bein größeren Belastungen ausgesetzt ist. Kürzere Boards sind für Anfänger besser geeignet, da das Drehen weniger Kraftaufwand erfordert.



* Schutzausrüstung (Knie-, Ellbogenschoner) verwenden. Fangriemen am Brett montieren.



* Besondere Vorsicht ist bei harter, eisiger Piste ratsam (80 Prozent aller Snowboard-Unfälle passieren bei solchen Verhältnissen). Neuschnee- bzw. weiche Pisten verzeihen Fahrfehler beim Snowboarden viel eher.



* Nur in einem Snowboard-Kurs erlernt man bereits in wenigen Stunden die notwendigen Kniffe der Profis.

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