Willkommen auf der Sicherheits-Homepage der Marktgemeinde Obervellach! Hier finden Sie wichtige Informationen für Ihre Sicherheit, aktuelle Tipps zur Unfallverhütung und Gemeindeberichte. Zusätzliche Beiträge und Artikel haben wir unter "Sicherheit von A-Z" für Sie vorbereitet.

Aktuelles

Achtung Lawinengefahr

  • LWD-LogoSIZ ©
Lawinen donnern nicht aus heiterem Himmel ins Tal. Lawinengefahr entsteht aus der Wechselwirkung von natürlichen Faktoren wie Gelände, Neuschneemenge, Wind, Schneedeckenaufbau und Temperatur.


http://www.lawinenwarndienst.ktn.gv.at/index_LWDK.htm Gelände
Die Lawinengefahr steigt mit zunehmender Hangneigung. Die meisten Lawinen gehen auf Hängen mit einer Neigung von 30° ab. Schattenseitige Hänge sind häufiger lawinengefährdet als Sonnenhänge.

Neuschnee
Bei großer Neuschneemenge steigt die Lawinengefahr. Kritisch ist der erste schöne Tag nach dem Schlechtwetter.

Wind
Bei Wind wird der Schnee in Windschattenhängen abgelagert. Mulden und Rinnen werden mit Schnee gefüllt. Triebschneeablagerungen sind oft durch Schneewechten erkennbar.

Schneedecke
Schwache Schichten können den auftretenden Scherkräften oft nur ungenügende Festigkeit entgegensetzten.
Geringe Schneehöhe bedeutet NICHT geringe Lawinengefahr !!!

Temperatur
Tiefe Temperaturen nach Neuschneefällen können die Verfestigung der Schneedecke verzögern. Steigende Temperaturen fördern längerfristig die Verfestigung der Schneedecke, kurzzeitig vermindern sie die Festigkeit der Schneedecke.
Der typische Lawinenhang ist steil, schattig und gefüllt mit Triebschnee.


Europäische Lawinengefahrenskala

Stufe 1 - gering
Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Eine Auslösung ist allgemein nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen extremen Steilhängen möglich.
Es herrschen allgemein sichere Touren- und Variantenverhältnisse.

Stufe 2 - mäßig
Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, sonst allgemein gut verfestigt. Die Auslösung ist insbesonders bei großer Zusatzbelastung vor allem an den angegebenen Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.
Unter Berücksichtigung lokaler Gefahrenstellen herrschen günstige Touren- und Variantenfahrverhältnisse.

Stufe 3 - erheblich
Die Schneedecke ist an vielen Steil- hängen nur mäßig bis schwach verfestigt, bereits bei geringer Zusatzbelastung - vor allem an den angegebenen Steilhängen - ist eine Auslösung möglich. Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt aber auch große Lawinen möglich.
Schitouren und Variantenfahren erfordern lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. Tourenmöglichkeiten und Variantenfahren sind daher eingeschränkt.

Stufe 4 - groß
Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt, eine Auslösung ist bereits bei geringer Zusatz- belastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten.
Schitouren erfordern großes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. Tourenmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Vom Variantenfahren soll Abstand genommen werden.

Stufe 5 - sehr groß
Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen auch in mäßig steilen Gelände zu erwarten.
Schitouren und Variantenfahren sind allgemein nicht möglich



LAWINEN-INFORMATION
Informieren Sie sich daher eingehend, bevor Sie zu einer
Skitour aufbrechen. Beachten Sie den Lawinenlagebericht.
Lawineninformation gibt es unter:
Internet: www.lawine.ktn.gv.at
Tonband: 050536-1588
Teletext: ORF Seite 615
Beratung: 0664-6202229

« zurück