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Aktuelles

Blackout-Ratgeber für den totalen Stromausfall

  • Blackout-Deck 02-2017 © zsv
Unter "Blackout" versteht man einen totalen, überregionalen und vor allem auch längerfristigen Stromausfall. Mit unangenehmen Folgen für uns alle und daher ist es wichtig, sich auf dieses Szenario vorzubereiten.

Ursachen können Naturereignisse, technisches oder menschliches Versagen, Sabotage, aber auch terroristische Anschläge und Cyberangriffe auf Einrichtungen der Energieversorgung sein.  

Welche Auswirkungen kann ein Blackout haben?

  • Beleuchtung: Licht, Ampeln und Signale fallen aus.
  • Mobilität: Öffentliche Verkehrsmittel, Garagen und Aufzüge fallen aus. An den Tankstellen gibt es keinen Treibstoff (elektrische Pumpen).
  • Heizen: Heizungen und Lüftungen fallen aus, Öl- und Gas-Zentralheizungen sind auf elektrische Engerie angewiesen.
  • Wasser: Die öffentliche Wasserversorgung und die Wasserentsorgung kann ausfallen.
  • Lebensmittel: Kühl- und Gefrierschränke versagen den Dienst.
  • Kochen: Herd, Mikrowelle, Wasserkocher und Kaffeemaschine fallen aus.
  • Kommunikation: Rundfunk, TV, Mobilfunk, Festnetz und Internet funktionieren nur noch eingeschränkt und im Extremfall überhaupt nicht mehr.
  • Geld: Geldautomaten funktionieren nicht mehr, Banken sind geschlossen.
  • Einkauf: Geschäfte, Apotheken und Supermärkte müssen schließen, frische Lebensmittel gehen rasch zur Neige.

Was Sie selbst tun können:

Im Falle eines längerfristigen Blackouts wird es eventuell nicht möglich sein, Lebensmittel und Getränke zu kaufen (Kassen funktionieren nicht, Transportlogistik bricht zusammen, Zahlung mit Bankomat-/Kreditkarte nicht möglich). Licht, Kühlschrank und Tiefkühltruhe, Computer, Telefon, Aufzüge, Wecker, manche Heizungen sind vom Strom abhängig und funktionieren nach einem Blackout nicht mehr.

Die wichtigste Vorbereitungsmaßnahme für ein Blackout ist die Haushaltbevorratung. Machen Sie sich selbst darüber Gedanken, welche Geräte ohne Strom bei Ihnen zuhause nicht mehr funktionieren würden.

Es geht darum, den eigenen Haushalt krisensicher zu machen und bei Versorgungsunterbrechungen mit den eigenen Vorräten über die Runden zu kommen. Nachstehend die wichstigsten Vorsorgetipps für den privaten Bereich:

  • Lebensmittel: Getränke- und Lebensmittelvorrat für mehrere Tage
  • Ersatzbeleuchtung: Kerzen, Zünder, Feuerzeuge, Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Petroleumleuchte
  • Ersatzkochgelegenheit: Trockenspiritus oder Brennspiritus, Campingkocher, Fonduekocher
  • Empfangseinrichtungen: Kurbelradio oder Batterieradio mit Ersatzbatterien
  • Erste Hilfe - Zivilschutzapotheke: Verbandmaterial, persönliche Medikamente, schmerzstillende Tabletten, etc.
  • Hygieneartikel: Toilettartikel, Wasch- und Putzmittel, Müllbeutel
  • Notstromversorgung: Notstromaggregate z. B. für die Landwirtschaft
  • Alternative Heizmöglichkeit: Heizgeräte, die mit Petroleum oder Flaschengas betrieben werden (Sicherheits- und Betriebsvorschriften beachten), Kachelöfen, Kaminöfen, usw.

Blackout-Ratgeber

Umfangreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie im "Blackout-Ratgeber", der auch kostenlos beim Zivilschutzverband angefordert werden kann.


Blackout-Ratgeber (Download)

Bevorratungstipp: Krisenfester Haushalt (Download)
Bevorratungs-Folder (Download) 
Bevorratungs-Ratgeber (Download)

Kärntner Zivilschutzverband
9020 Klagenfurt, Rosenegger Straße 20, Haus der Sicherheit
Tel. 050-536-57080, FAX 050-536-57081
E-Mail: zivilschutzverband@ktn.gv.at

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