Marktgemeinde Kaltenleutgeben

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Aktuelles

Tätigkeitsbericht "Zivilschutz 2012"

  • SIZ Wallner ©
Neben den regelmäßigen und zur Routine gewordenen Tätigkeiten im Bereich PR, Homepage FFK und SIZ sowie die Teilnahme an mehreren Tagungen und den Arbeiten am Digitalen-Katastrophen-Schutzplan, stand für mich das Jahr 2012 unter 2 Schwerpunkten und zwar:

- Konstituierung des K-Kreises-Kaltenleutgeben

- Neustrukturierung der örtlichen Gemeinde-Einsatzleitung (ÖEL)

Zum K-Kreis:

Dieser besteht aus dem Bürgermeister, dem Vizebürgermeister, den geschf.GR Josef Ezsöl und Dr. Hans Schadwasser sowie HBI Kurt Raitmar und meiner Person. Bei den stattgefunden Sitzungen wurden zuerst reale Bedrohungsbilder erarbeitet, diese in „Hausarbeit“ von jedem Mitglied des K-Kreises bewertet und anschl. nach einem Rechenschlüssel gereiht. Bewertet wurden 18 für Kaltenleutgeben relevante Bedrohungsbilder, wobei mehrere Faktoren zu berücksichtigten waren.

Folgende Szenarien erhielten den Bedrohungsfaktor 6 bzw. 7 (von 10):

Störfall in einem grenznahen AKW Erdbeben bzw. Großunfall (z.B. Flugzeug oder Satelietenabsturz)

Black-Out (Stromausfall über einen längeren Zeitraum)

Epidemien / Pandemien

Diese Erkenntnisse bestimmten daher die weitere Arbeit des K-Kreises im 2. Halbjahr 2012.

Konkret:

Im Herbst 2012 wurde als 2. Schwerpunkt, die „Neue“ Gemeinde-Einsatzleitung installiert! Details siehe Amtsblatt 09. 2012 und Protokoll der 4. K-K-Sitzung, 15. 11. 2012.

Der Kat-Plan wurde digitalisiert und den Gegebenheiten angepasst.

Die Vorarbeiten für eine 2-tägige Großübung in der FWuZV-Schule wurden begonnen.

Auch die Planung, im Rathaus (Sitz der ÖEL) eine unabhängige Notstromversorgung zu errichten, ist angelaufen.

Auch sonst wurde mir nicht langweilig! Neben Sitzungen, Besprechungen und persönlicher Fortbildung, war ich in einem Evaluierungsteam der N.Ö. Landesreg. tätig, mit der Aufgabe die Lehrpläne für die Einschulung auf den Digi.-Kat.-Plan zu überarbeiten. Mit HBI Kurt Raitmar nahm ich an der Katastrophen-Fachtagung in Tulln teil. Wie hörten u.a. Fachbeiträge über die Folge eines längeren Stromausfalls, wie sich die Verbund-Gesellschaften darauf vorbereiten und wie sich z. B. die Feuerwehr Berlin darauf einstellt. All diese Erkenntnisse gelten im Großen (Berlin) genauso (oder zumindest ähnlich) wie im Kleinen (Kaltenleutgeben).

Technische Aufrüstung:

Realisiert wurde die Übersiedlung der Sirene vom ehem. Halter-Haus zur Bushaltestelle unterhalb. Die Sirene bei der Martinsklause erhielt eine stärkere Richtantenne. An dieser Stelle möchte ich mich aufrichtig bei allen Mitarbeitern des Bauhofes herzlich bedanken die bei diesen Arbeiten tatkräftig mitgeholfen haben, Danke! Angekauft wurden ein Megaphon mit Sirenenfunktion und ein Digitales Funkgerät. Beide Geräte stehen dzt. im Feuerwehrbetrieb zur Verfügung und werden nur in Bedarfsfall abgezogen.

Für das „Archiv“ kann ich berichten, dass mir der Österr. Zivilschutz – Bundesverband, im Oktober die Goldene Ehrennadel, verliehen hat.

Dies der Kurzbericht meiner Arbeit 2012 (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) und nun ebenso kurz die Vorschau auf 2013.

Vorschau Zivilschutz 2013

Routinearbeiten wie bisher weiterführen, dazu gehören u. a. die Bereiche PR, einschl. Homepage, Kontakt zur Bezirksleitung, angefragte Hilfestellung für andere Ortsstellen und pers. Weiterbildung.

Hauptthema 2013, die Übung der ÖEL, dazu einige Informationen:

Dauer: 2 Tage (April)

Teilnehmer: die Mitglieder der ÖEL einschl. Kdt. OBI Erwin Brunner sowie ev. einige Einspieler der Übungs-Szenarien

Übungsort: Landes-Einsatzzentrale in der FS-Tulln

Übungsannahme: „Black-Out“, Stromausfall über 20 Stunden!

Die Übung ist ein Pilotprojekt der N.Ö.-Landesreg., Abt. IV (D.I. Stefan Kreuzer) und soll bei erfolgreichem Verlauf, allen Gemeinden in N.Ö. als Übung angeboten werden. Ein Großteil der Kosten wird vom Land getragen und für unsere Gemeinde werden nur geringe Ausgaben anlaufen.

Im Herbst (26. Oktober) zum 140. Geburtstag (Gründungsjubiläum!) unserer Wehr, wird es auch eine „Sicherheits-Schau“ geben, bei der sich auch der Zivilschutz präsentieren wird.

Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die mir geholfen haben meinen Verpflichtungen nachzukommen, vor allem beim gesamten Kommando unserer Wehr, bei Amtsleiter und Vzbgm. Peter Fuchs, allen Gemeindemitarbeitern und ausdrücklich bei Kam. Michael Wagner für die prompte Gestaltung der Zivilschutz-Seiten(!!!!) auf der FFK-Homepage.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Kam. Martin Heider und Jürgen Götz, die eine wichtige Personalreserve darstellen und durch die Mitarbeit von Kam. Roman Lenger erweitert wurde. Hier möchte ich einen Appell an alle unser FF-Mitglieder (Frauen und Männer) anschließen; jeder der sich für die Thematik Zivilschutz näher interessiert, ist herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Ich würde mich darüber sehr freuen!

Das war der Jahresbericht 2012 und die Vorschau auf das Heurige Jahr.

Ich danke für Euer/Ihr Interesse.

HLM Hans Wallner e.h. Zivilschutzbeauftragter / Ortsleiter der MG Kaltenleutgeben

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