Marktgemeinde Kaltenleutgeben

2391 Kaltenleutgeben

Hauptstraße 78

02238 71213

Aktuelles

Topographie – Weiterbildung – Dank an unsere Freiwilligen

  • SIZ Wallner ©
Als ein „Ureinwohner“ (mindestens 6 Generation), möchte ich heute eine Lanze für unseren Ort brechen! Nicht nur wie im Kaltenleutgebner - Lied verewigt, als „Perle im Grün“
sonder aus Topographischer Sicht!

Unser Tal, überwiegend rechts und links der Dürren Liesing besiedelten dazu noch an einigen, ausgesuchten sicheren Plätzen (Ausnahmen bestätigen die Regel), bietet Schutz vor fast allen Naturkatastrophen und vielen störenden Umwelteinflüssen. Denken wir dabei an Stürme, Windbrüche, Schneeverwehungen oder regelmäßige Hagelstürme, die auf Grund der Lage unser geschütztes Tal kaum erreichen. Auch die generelle Hochwassergefahr ist sehr gering, da durch das optimale Gefälle ein rasches abfließen der Niederschläge bzw. der Schmelzwässer gegeben ist. Keine nennenswerte Gefahr besteht auch durch Hangrutschungen, Felsstürze, Muren oder große Erdbeben, was sich geologisch durch die Kalkschichtung unserer Hänge begründen lässt.

Auch führen durch unser Tal weder Hochspannungsleitungen, Öl- oder Gas-Pipelines, Schnellstraßen oder Eisenbahn – Hochgeschwindigkeitsstrecken, was als Tatsache nicht hoch genug zu schätzen ist. Das wir darüber hinaus, ein wunderschönes Naherholungsgebiet mit Wanderwegen, Mountainbike-Strecken und gemütlichen Schutzhütten vor der Haustür haben und die zahllosen Vorteile der Großstadt Wien, führt mich wieder zurück zum eingangs erwähnten Lied, Kaltenleutgeben –„Perle im Grün“, und erfüllt hoffentlich nicht nur mich mit Dankbarkeit!

All dies bedeutet natürlich nicht, dass der Katastrophenschutz für unsere Gemeinde nicht wichtig wäre, sondern im Gegenteil Verpflichtung.

Zu bedenken ist vor allem, dass es zahlreiche Bedrohungsbilder gibt die nicht an den Grenzen unseres Ortes halt machen und darauf gilt es vorbereitet zu sein. Dazu gehört nicht nur stetige Arbeit in vielen Bereichen sondern auch die lfd. Fortbildung der Verantwortungsträger. In wenigen Wochen werden daher der Vzbgm. und Amtsleiter Peter Fuchs und ich eine Lehrgang besuchen der es ermöglicht unseren Katastrophen-Schutzplan in das System der N.Ö.- Landeswarnzentrale zu integrieren. Auch daraus können Sie erkennen das Katastrophenschutz in Kaltenleutgeben ernst genommen wird.

 

Dabei gebührt allen Hilfsorganisationen, den Mitgliedern der Örtlichen Einsatz-Leitung und vor allem unseren Blaulicht Helfern, von Freiwilliger Feuerwehr, Roten Kreuz und Bergrettung für ihre stetige Bereitschaft zum Einsatz im Katastrophenfall, unser Aller Dank.

 

Abschließend möchte ich auf die neugestaltete Homepage über Naturgefahren im eigenen Umfeld hinweisen. Auf diesen Seiten findet man alle relevanten Gefahrenquellen aufgelistet und kann das Gefahrengebiet klar eingrenzen. Gestaltet und gewartet werden die Seiten von Lebensministerium gemeinsam mit dem Versicherungsverband.

Naturgefahren erkennen per „Mausklick“: www.hora.gv.at

Bis zum nächsten mal, mit herzlichen Grüßen,

Hans Wallner e.h. Zivilschutzbeauftragter

 

Nicht vergessen – Zivilschutz ist nie zu viel Schutz

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