Marktgemeinde Kaltenleutgeben

2391 Kaltenleutgeben

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Aktuelles

Information des Zivilschutzbeauftragten

  • EYV 2011 ©
Liebe Ortsmitbewohner!

Das Jahr 2011 hat begonnen und ist aus der Sicht der Freiwilligen ein besonderes Jahr. Und zwar „das Europäische Jahr der Freiwilligkeit“.

Aus der Sicht des Zivilschutzes ist das Zusammenwirken der Freiwilligen-Organisationen und ihrer Mitglieder das Fundament für jegliche Hilfestellung in Not- und Ausnahmesituationen.

Für viele Betroffene ist es klar, in einer Notlage den hoffentlich bekannten Notruf zu wählen und auf Hilfe zu warten. Dass diese Hilfe im Regelfall rasch eintrifft und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden sind in unserem Land, in unserer Gemeinde Standard, aber keine Selbstverständlichkeit. Jeder Einsatz, sei es durch die Freiwillige Feuerwehr, der Österreichischen Bergrettung und bei vielen Einsätzen des Roten Kreuzes, wird durch freiwillige Einsatzkräfte durchgeführt, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich dieser Aufgabe stellen.

Dass dabei auch das eine oder andere Mal Leib und Leben gefährdet sind liegt auf der Hand. Umso bedauerlicher ist es, dass der Helfer, die Helferin nicht nur seine Zeit, seine Kraft, sein Wissen und seinen Idealismus einsetzt sondern oft auch arbeitsrechtliche Schranken beachten muss.

Hier ist der Gesetzgeber gefordert, berechtigte Wünsche der Freiwilligen-Organisationen, die seit Jahren bekannt sind, umzusetzen um die Helfer/Innen besser zu schützen. Vielleicht ist das heurige Jahr Anlass dazu rechtliche Rahmenbedingungen im Sinne der Freiwilligen zu schaffen!

Im Zusammenhang mit der Freiwilligentätigkeit möchte ich auch das große Feld der Nachbarschaftshilfe ansprechen. Ein zufriedenes Zusammenleben in einer Gemeinschaft hängt vom Wohlbefinden aller ab und jeder kann seinen Teil dazu beitragen. Gerade die Hilfe für seinen Nächsten ist hier gefragt und da meine ich keine Hilfe in Extremsituationen sondern das Beistehen im Alltag. Dass man die Bitte um Hilfe auch aussprechen muss, halte ich für ebenso wichtig, wie die Hilfe selbst.

Wenn die Nachbarschaftshilfe im Regelfall funktioniert braucht man auch Krisensituationen nicht fürchten.

Natürlich gilt das Geschriebene, im Jahr der Freiwilligen in gleichem Maße auch für alle anderen ehrenamtliche Funktionäre, Helfer und Mitarbeiter der Vereine, der Pfarre, der Selbsthilfegruppen u.v.a.m.

Dem Kommando unserer Freiwilligen Feuerwehr möchte ich zur Wiederwahl herzlich gratulieren. Das Ergebnis zeigt, dass in unserer Wehr auf Kontinuität gesetzt wird. Auch die Bestellung des Verwalters und der Chargen spiegelt die Ausgewogenheit zwischen einer ambitionierten, gut ausgebildeten Jugend, reifen und erfahren Kräften und „alten Hasen“, denen kein Einsatzbild fremd ist (dazu zähle ich mich gerne auch selbst), wieder.

Wer den Tätigkeitsbericht 2010 des Zivilschutzes und die Vorschau 2011 nachlesen möchte, den lade ich ein die Feuerwehrhomepage www.ff-kaltenleutgeben.at  zu besuchen.

Noch schöne Wintertage und einen „aufblühenden“ Frühling wünscht,

HLM Hans Wallner e.h.Zivilschutzbeauftragter

PS: Nicht vergessen – Zivilschutz ist nie zu viel Schutz!

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