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Sicherheitswohnung ohne Filter: Wirkung

Atom/ Nuklear/ AKW/ Gau

Die Schutzwirkung eines Gebäudes hängt stark von der Bauart (Massiv- oder Leichtbauweise) ab. Durch die Masse der Außenwände und der Decken sowie durch den Abstand zu den im Freien abgelagerten radioaktiven Teilchen kann die äußere Strahlenbelastung reduziert werden. Wie eine Untersuchung des Häuserbestandes in Wien gezeigt hat, kann bei einem massiv gebauten Haus im städtischen Bereich ein Schutzfaktor von 1/80 gegenüber äußerer Strahlung erreicht werden. Ein Schutzfaktor von 1/80 bedeutet, daß die äußere Strahlung im Gebäude 1/80 der im Freien gemessenen Strahlung beträgt. Bei kleineren freistehenden Gebäuden, Gebäuden in leichter Bauweise, oder direkt unter einem Flachdach ist der Schutzfaktor wesentlich geringer, aber dennoch nicht vernachlässigbar. Ein Verlassen der Wohnung ist grundsätzlich möglich (z.B. für den Weg ins Büro, oder zum Einkaufen etc.). Es ergibt sich in der Regel noch immer ein ausreichender Schutz.

Zum Vergleich:
Beim ungeschützten Aufenthalt im Freien beträgt Ihre Strahlenbelastung 100 %.

Diese Belastung reduziert sich bei einem Aufenthalt in Gebäuden wie folgt:

24 Stunden Aufenthalt in einem Gebäude (Leichtbauweise - Schutzfaktor 1/5) mit undichten Fenstern und Türen - ihre Strahlenbelastung gegenüber dem Aufenthalt im Freien beträgt 38 %

24 Stunden Aufenthalt in einem Gebäude (Massivbauweise - Schutzfaktor 1/100) mit dichten Fenstern und Türen - ihre Strahlenbelastung gegenüber dem Aufenthalt im Freien beträgt 14 %

23 Stunden Aufenthalt in einem Gebäude (Leichtbauweise - Schutzfaktor 1/5) mit undichten Fenstern und Türen, 1 Stunde im Freien - ihre Strahlenbelastung gegenüber dem Aufenthalt im Freien beträgt 40 %

23 Stunden Aufenthalt in einem Gebäude (Massivbauweise - Schutzfaktor 1/100) mit dichten Fenstern und Türen, 1 Stunde im Freien – ihre Strahlenbelastung gegenüber dem Aufenthalt im Freien beträgt 18 %

Anmerkung: Den Berechnungen wurde folgende Annahme zugrundegelegt: Gesamtbelastung innerhalb der ersten 3 Tage 45% durch Inhalation 55% durch äußere Bestrahlung.

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