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Zwischenfall im ukrainischen KKW Saporischschja

Im Südosten der Ukraine ist es laut Angaben der Regierung in Kiew zu einem Defekt in einem Atomkraftwerk gekommen. Nach Angaben von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk soll sich der Vorfall im Kernkraftwerk Saporischschja ereignet haben.

Von dem Störfall gehe aber keine Gefahr aus, sagte Energieminister Wladimir Demtschischin: „Es gibt keine Probleme mit den Reaktoren.“ Bis Freitag würden die Probleme behoben werden. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Laut Medienberichten soll es seit Tagen Probleme mit Ausfällen geben. Laut Demtschischin gab es einen Kurzschluss im Generatorenteil des Blocks - der Atomreaktor sei nicht betroffen.

Der Zwischenfall soll sich gemäß der ukrainischen Aufsichtsbehörde im nichtnuklearen Bereich der Anlage ereignet haben und "es besteht kein Anlass zur Sorge".

„Das ist eine technische Frage - und obwohl der dritte Block abgeschaltet ist, stellt er keine Gefahr dar“, sagte der neu ernannte Ressortchef. Die AKW-Leitung hatte über die Abschaltung des Reaktors 3 am Samstag informiert. Erhöhte Radioaktivität sei nicht gemessen worden, hieß es. Für Aufregung sorgte am Mittwoch die Tatsache, dass Jazenjuk seinen Minister in der Regierungssitzung anwies, über den Störfall zu berichten.

Schon seit Tagen abgeschaltet

Die Nachrichtenagentur Interfax Ukraine berichtete, die Probleme seien in Reaktor 3 aufgetreten und hätten die Probleme mit der Stromversorgung im Land verschärft. Laut Interfax soll der Reaktorblock mit einer Bruttoleistung von 1.000 MW am Freitag wieder ans Netz gehen.

Aktuelle Strahlenmesswerte

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Im Ernstfall wird die österreichische Bevölkerung von der Bundeswarnzentrale bzw. den Landeswarnsignalen gewarnt. Hier finden Sie die Bedeutung der Signale. 

  • WARNUNG: 3 Minuten gleich bleibender Dauerton

Herannahenden Gefahr!

Maßnahmen im Ernstfall: Radio oder TV (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) einschalten und Verhaltensmaßnahmen befolgen.

  • ALARM: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton

Gefahr!

Maßnahmen im Ernstfall: Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder TV (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
  • ENTWARNUNG: 1 Minute gleich bleibender Dauerton

Ende der Gefahr!

Maßnahmen im Ernstfall: Weitere Hinweise über Radio oder TV (ORF) bzw. Internet (www.orf.at) beachten.

 

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Quelle: ORF

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