Aktuelles

Atommüll-Endlager: Tschechien informiert Österreich

Außenminister Sebastian Kurz, LH Josef Püringer aus Oberösterreich und LH Josef Pröll aus Niederösterreich nahmen ein Treffen in Mikulov (Tschechien) zum Anlass, um unter anderem über die Suche nach einem Atommüll-Endlager in Tschechien zu sprechen.

Tschechiens Außenminister Lubomir Zaoralek versprach dabei Offenheit und dass Tschechien Österreich Zugriff auf alle verfügbaren Informationen gewähren werde. Eine Entscheidung über den Standort des Atommüll-Endlagers solle bis 2025 getroffen werden, die Inbetriebnahme erfolge aber erst viel später. Man sei aber ohnehin erst am Anfang der Suche nach einer Lokalität.

Bisher wurde der radioaktive Müll in Temelin und Dukovany zwischengelagert. Bis 2018 sollen zwei mögliche Standorte in eine Stichwahl kommen und bis 2025 soll dann klar sein, an welchem Standort das Atommüll-Endlager entstehen soll. Dieses soll schließlich 2060 in Betrieb genommen werden.

Kurz würdigte diesen Schritt Tschechiens, wiederholte aber die strikt ablehnende Position Österreich zum dem Atommüll-Endlager.

Da man wird das gefährliche und lebensbedrohliche Restrisiko der Kernenergie nie in Griff bekommen wird, unterstützt auch der Österreichische Zivilschutzverband (ÖZSV) die ablehnende Haltung Österreich. Eine sichere Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen hat oberste Priorität, damit auch nachfolgende Generationen nicht mit Radioaktivität in Berührung kommen, jedoch wird eine Endlagerung im Grenzbereich zu Österreich abgelehnt.

 

Quelle und weitere Informationen:

Land Niederösterreich 

Salzburger Nachrichten 

Kleine Zeitung

« zurück