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Erdbeben in Kärnten

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Am Samstag, den 2. Februar 2013, ereignete sich um 14.35 Uhr im Raum Eisenkappel, Kärnten, ein Erdbeben, das eine Magnitude von 4,5 aufwies. Es war eines der stärkesten Erdbeben der letzten Jahrzehnte in Kärnten und wurde teilweise sogar bis nach Wien verspürt. Durch die starke Auswirkung an der Oberfläche, kann es zu Rissen in den Wänden kommen. Bisher sind über 1400 Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen, der Erdbebendienst ersucht aber um weitere Meldungen.

Melden Sie Ihre Erdbebenwahrnehmung

Sollten Sie das Erdbeben in der Steiermark verspürt haben, ersucht die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) die eventuellen Auswirkungen zu melden. 

Sie können das Wahrnehmungsformular auf der Website der ZAMG aufüllen.

Ihr Online Erdbebenbericht

Ca. 50 Erdbeben pro Jahr in Österreich

Österreich ist viel weniger gefährdet ist als Italien, Griechenland oder die Türkei, trotzdem kommt es auch bei uns pro Jahr zu ca. leichten 50 Erdbeben. 1927 ereignete sich in Schwadorf ein starkes Beben, welches Teile der Ortschaft beschädigte. 1972 bebte die Erde im südlichen Wiener Becken - dabei waren mehr als 800 Feuerwehreinsätze in Wien nötig.

Neuer BM.I Erdbebenschutz-Ratgeber

Das Bundesministerium für Inneres hat nun in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) seinen Erdbebenschutz-Ratgeber überarbeitet und veröffentlicht. 

Obwohl die Erde hierzulande vergleichsweise nur selten bebt, sollten Sie auch an Ihre Urlaube denken. Man sollte sich vorab nicht nur über das Wetter, Impfungen und Preise informieren, sondern auch über die dortigen Naturgefahren. Denn ein schweres Beben oder ein Hangrutsch unter Wasser kann einen verheerenden Tsunami, wie in Sumatra oder Thailand, auslösen.

Das BM.I informiert in seinem neuen Erdbebenschutz-Ratgeber über die Ursache von Beben, die Vorhersage und Frühwarnsysteme, den österreichischen Erdbebendienst, die Erdbeben in Österreich und gibt Ihnen Ratschläge zum Schutz vor Beben.   

BM.I Erdbebenschutz-Ratgeber als PDF

Quellen und weitere Informationen:

Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Erdbeben melden
Live-Seismogramm

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