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Sicherheit im Internet

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Das Internet hat uns in vielen Belangen das Leben einfacher gemacht. Man kann Preise vergleichen, hat Zugang zu Informationsquellen, man kann sich mit jedem vernetzen und nebenbei noch so ziemlich alles kaufen. Aber täglich liest man in den Nachrichten über Sicherheitslücken und Gefahren im Internet. Sie sollten im Internet auf Ihre Privatsphäre achten und einige Sicherheitstipps beachten. Falls Sie vorhaben demnächst in den Sommerurlaub zu fahren, überprüfen Sie zuerst Ihre Privatsphäreneinstellungen, bevor Sie online "posten", dass Sie drei Wochen in die Karibik fliegen.

 

Hier die wichtigsten Tipps für ein sicheres Internet:

Facebook

  • Posten Sie nur Beiträge, die auch wirklich von allen gelesen werden können
  • Achten Sie dabei auf, dass Sie auf keinen Fall preisgeben, dass Sie sich für längere Zeit nicht zuhause aufhalten
  • Seien Sie vorsichtig mit übereilten Aussagen, z.B. über Ihren Arbeitgeber 
  • Laden Sie keine Fotos (z.B.: Partyfotos) hoch, die Ihnen später zum Verhängnis werden können
  • Überprüfen Sie die Freigabe von persönlichen Informationen
  • Sehen Sie sich Ihr eigenes Profil in der Vorschau an, um zu sehen, wie Ihr Profil für nicht befreundete User aussieht

Link:

Facebook (PDF)

 

Online Shopping

  • Suchen Sie Kundenmeinungen zum jeweiligen Online Shop
  • Vergleichen Sie das gewünschte Produkt in Preissuchmaschinen
  • Sind auf der Website des Shops die Angaben zu Impressum, Datenschutzerklärung und die AGB´S enthalten?
  • Wird die Telefonnummer, Adresse und E-Mail Adresse angegeben, um mit dem Shop in Kontakt zu treten?
  • Wird man auf sein Widerrufsrecht/Rückgaberecht hingewiesen?
  • Welche Zahlungsarten werden angeboten?
  • Achten Sie auf eine sichere Verschlüsselung
  • Versenden Sie niemals Bargeld
  • Achten Sie auf das österreichische E-Commerce Gütezeichen
  • Beachten Sie vor allem bei Auktion, dass das Konsumentenschutzgesetz grundsätzlich nicht gilt und Sie von Ihrem Kauf nicht zurücktreten können und die Gewährleistung ebenfalls wegfällt, wenn es sich bei dem Verkäufer um eine Privatperson handelt

Link:

Online Shopping (PDF)

 

Cyber Mobbing

Es gibt viele Arten von Cyber Mobbing wie z.B. Beschimpfungen, Erpressungen, sexuelle Belästigungen, Veröffentlichung peinlicher Fotos, Verbreitung von persönlichen Informationen oder Gerüchten, Identitätsdiebstahl oder der Ausschluss von Freundeslisten

  • Bleiben Sie ruhig und handeln sich nicht voreilig
  • Antworten Sie nicht auf unerwünschte Nachrichten
  • Sichern Sie Beweise und machen Sie ggf. einen Screenshot
  • Reden Sie mit Erwachsenen oder vertrauten Personen darüber
  • Schützen Sie Ihre persönlichen Daten, vor allem die Wohnadresse, Handynummer, E-Mail Adresse und Fotos
  • Blockieren Sie umgehend den Täter aus Ihrer Freundesliste und melden diesen beim jeweiligen Netzwerk
  • Seien Sie vorsichtig bei Chats und geben Sie nicht zu viel von Ihnen Preis

Link:

Cyber Mobbing (PDF)

 

Phishing

  • Banken, Versandhäuser und Bezahlsysteme werden Sie niemals per E-Mail nach Ihrem Passwort fragen
  • Seien Sie vorsichtig bei E-Mails in denen Sie aufgefordert werden, Ihre Daten zu aktualisieren
  • Wenn Sie eine solche Mail bekommen haben, fragen Sie am Besten telefonisch bei Ihrer Bank, Online-Shop, etc. nach.
  • Aktualisieren Sie Ihr Antivirenprogramm für einen Schutz gegen Phishing-Attacken
  • Falls Sie eine E-Mail mit der Anrede „Sehr geehrter Kunde" von Ihrer Bank bekommen, obwohl Ihr Name der Bank bekannt ist, handelt es sich vermutlich um eine Phishing-Mail
  • Achten Sie auf die Rechtschreibung in solchen Mails
  • Beachten Sie, dass Sie sich auf einer sicheren Seite befinden, die erkennen Sie in der Adresszeile beginnend mit https://

Link:

Phishing (PDF)

 

Internet Abzocke

  • Seien Sie misstrauisch bei „Gratis-Angeboten"
  • Wenn Sie aufgefordert werden, sich mit Ihren persönlichen Daten zu registrieren lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs)
  • Laden Sie sich einen kostenlosen „Linkscanner" runter. Dieser warnt Sie nach dem Ampelprinzip vor gefährlichen Seiten
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie vor Inanspruchnahme von Gratisleistungen Ihre persönlichen Daten bekannt geben müssen

Falls Sie doch eine Zahlungsaufforderung bekommen haben

  • Lassen Sie sich nicht einschüchtern
  • Wenden Sie sich an eine Konsumentenberatungsstelle (z.B.: Internet Ombudsmann)
  • Senden Sie einen Musterbrief an die jeweilige Internetfirma, indem Sie darauf hinweisen, dass beim Vertrag nicht klar auf einen Entgeltpflicht hingewiesen wurde
  • Heben Sie eine Kopie des Schreibens auf
  • Reagieren Sie danach auf keine weiteren Forderungen mehr

Link:

Internet Abzocken (PDF)

 

SPAM Mails

  • Erhöhen Sie den Schutzgrad in Ihrem E-Mail Programm
  • Löschen Sie umgehend SPAM Nachrichten
  • Antworten Sie niemals auf SPAM Nachrichten
  • Öffnen Sie keine Links, Bilder oder Dateianhänge
  • Legen Sie sich eine freie E-Mail Adresse zu und benutzen Sie diese um sich bei Newsletter anzumelden. Diese Adressen können schnell und einfach wieder gelöscht werden
  • Veröffentlichen Sie Ihre E-Mail Adresse niemals im Internet
  • Wenn Sie eine Webseite betreiben, lohnt es sich meistens eine Grafik mit Ihrer E-Mail anstatt eines Textes bereitzustellen

Link:

SPAM Mails (PDF)

 

Virenschutz

  • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten auf einem externen Datenträger
  • Archivieren Sie gekaufte oder geladene Programme
  • Seien Sie misstrauisch bei E-Mail mit Dateianhängen, selbst wenn Sie den Absender kennen
  • Aktualisieren Sie sooft als möglich Ihr Antivirenprogramm
  • Führen Sie regelmäßig Updates Ihre Betriebssystems aus
  • Installieren Sie immer nur ein Antivirenprogramm
  • Aktivieren Sie die Firewall
  • Speichern Sie keine heiklen Passwörter auf Ihrem PC

Link:

Virenschutz (PDF)

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter

 

Safer Internet

Arbeiterkammer

 

 

Bild: © Gerd Altmann  / PIXELIO

www.pixelio.de

 

 

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