Stadtgemeinde Baden
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Aktuelles
"Hände weg ... sonst sind sie weg!"
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KURIER vom 8. April 2004: Frau bei Explosion in Wohnung getötet / Freund schwer verletzt / Sprengkörper soll aus Höhle stammen)Durch den leichtfertigen Umgang mit Fundmunition sind schon viele Menschen zu Schaden gekommen!
Beim Auffinden oder Wahrnehmen sprengkräftiger Kriegsrelikte oder sprengstoffverdächtiger Gegenstände verständigen Sie unverzüglich die nächstgelegene Sicherheitsdienststelle (in Österreich über den Notruf 133 oder Handy 112) und beachten Sie bitte unbedingt den nachstehenden Hinweis.
Für den Laien gilt:
"Hände weg ... sonst sind sie weg!"
Nach wie vor ist die Munition noch genau so gefährlich, wie in den ersten Nachkriegsjahren, sie ist zum Teil sogar gefährlicher, da durch Kristallisation und Reaktion von Sprengstoffen mit Metallen die Explosivstoffe handhabungsunsicherer wurden und manchmal die Sicherheitseinrichtungen der Zünder "verrottet" sind. Diese Umstände werden immer berücksichtigt, wenn vom EMD Empfehlungen für eine vorläufige Absicherung der Fundmunition erteilt werden.
Aufgabenbereich des Entminungsdienstes:
Dem Entminungsdienst (EMD) obliegt das Bergen, Untersuchen, der Abtransport und das Unschädlichmachen aufgefundener noch sprengkräftiger Kampfmittel aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg (Fundmunition); bei gegebenem Anlass das Absuchen von Geländebereichen, Gewässern oder Objekten sowie bei Vorfinden derartiger Kriegsrelikte deren Bergung, Untersuchung, Abtransport und Vernichtung.
Als Fundmunition gelten alle militärischen Kampfmittel aus der Zeit der beiden Weltkriege, die Spreng-, Zünd-, Brand-, Nebel-, Rauch-, Leucht- und Kampfstoffe enthalten und sich nicht in Gewahrsam hierzu befugter Personen, Behörden oder Dienststellen befinden.
Wir können es nicht oft genug wiederholen:
Für den Laien gilt:
"Hände weg ... sonst sind sie weg!"
Quelle: Internetseite des Bundesministeriums für Inneres www.bmi.gv.at, Entminungsdienst , Autor Gerhard PROKSCH, (Technischer Referent des EMD).
