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Aktuelles
KfV: 64 Menschen bei Auffahrunfällen getötet
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Generell jeder vierte Unfall mit Personenschaden ist ein Auffahrunfall - auf Autobahnen ist dies bereits jeder Zweite.Im Jahr 2003 ereigneten sich 10.373 Auffahrunfälle mit Kraftfahrzeugen auf Österreichs Straßen. Dabei wurden 14.523 Menschen verletzt und 64 getötet. Auffahrunfälle ereignen sich oftmals durch Ablenkung und unzureichenden Abstand vom Vordermann. Unfälle die durchaus vermieden werden könnten.
Autobahnen -
Drängler werden gefürchtet
Untersuchungen haben gezeigt, dass mit zunehmender Geschwindigkeit der Sicherheitsabstand zum Vordermann sinkt. Zeitlücken, die bei einer Geschwindigkeit von 130km/h und mehr weniger als eine Sekunde betragen sind tödlicher Leichtsinn. Erhöht wird das Risiko durch das verstärkte Verkehrsaufkommen gerade auf den schnellen Spuren. Immer mehr Drängler - die teilweise bereits für Angst und Schrecken bei manchen Autofahrern sorgen - sind auf Autobahnen zu verzeichnen.
Sicherheitsabstand selbst schätzen
Eine einfache Methode um den richtigen Sicherheitsabstand selbst zu schätzen, ist das Zählen von Sekunden und somit die Einhaltung der 2-Sekunden-Regel!
So funktioniert es: Visieren Sie einen markanten Punkt am Fahrbahnrand an (z.B.: Notrufsäule), sobald das vorausfahrende Auto diesen Punkt passiert, beginnt man in Sekundenabständen zu zählen. Bei idealen Rahmenbedingungen sollte man diesen Punkt nicht erreichen, bevor man zwei Sekunden durchgezählt hat.
Trauriges Detail am Rande: Auf der Überholspur hält sich nicht einmal jeder Zweite an den 2-Sekunden-Abstand.
"Viele Menschen unterschätzen ihr gefährliches Verhalten auf der Straße und riskieren dabei Menschenleben - nicht nur das eigene, sondern vor allem das Leben anderer unschuldiger Verkehrsteilnehmer", kritisiert Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium.
